Als erstes habe ich eine Hundemahlzeit in der Spülmaschine gekocht: Kartoffeln für meine Paula, in Scheiben geschnitten, ohne jede Flüssigkeit - sie waren gut handwarm nach ca. einer Stunde und das Schraubglas ist dicht geblieben - allerdings waren sie vorgekocht, in der Spülmaschine wären sie nicht gar geworden, so ganz ohne Flüssigkeit.
Doch es roch appetitlich und ich denke, mit Flüssigkeit kann die Wärme besser in das Glas eindringen und sich verteilen….. ich bleibe dran ;o)

Die Mailänderin Lisa Casali lässt ihre Speisen in verschließbaren Behältern in der Spülmaschine garen. Das ist energie sparend, schont die Vitamine durch die niedrigen Gartemperaturen und geht quasi so ganz nebenbei, beim Geschirr spülen. Ich werde das jetzt gleich ausprobieren…. und nachher vom Ergebnis berichten!
Der CO2 Fußabdruck - berechne Deine CO2 Bilanz, schaue wie sich Energie sparen auch für die Umwelt lohnt!
Vom 5.11.2010 bis zum 5-11-2011 betrug mein Stromverbrauch nur 553 kWh - ein ganzes Jahr - für das ganze Haus, inkl. Haustechnik, allerdings ohne Herd, denn ich koche mit Gas…. Das sind fast 150 kWh weniger als im Jahr zuvor: der neue energiesparende Kühlschrank, der jetzt im kühleren Keller steht, hat sich also gelohnt (energetisch, und vom Platzangebot)
Telefon und Internet über ein Kabel, Dsl machts möglich - doch müssen Ntba und Router ständig am Stromnetz hängen? Die Telekom empfiehlt: Ntba braucht nur dann Strom wenn ein Isdn Telefon verwendet wird und der Router soll ständig unter Strom stehen. Es geht auch anders: Die 5 W Dauerlast des Routers spare ich mir, gebe ihm nur Strom wenn ich ins Internet will, d.h. ca. 1-2 Stunden am Tag, also 10Wh pro Tag, macht 365 x 10 Wh = 3,65 kWh/Jahr anstatt bei Dauerbetrieb: 24 x 5 Wh = 120 Wh pro Tag, macht 365 x 120 Wh = 43,8 kWh pro Jahr. Also spare ich ca. 40 kWh pro Jahr ohne Mehraufwand, denn ich habe die Stromversorgung des Routers über eine schaltbare Steckerleiste einfach mit der Stromversorgung des Notebooks verbunden. Geht prima - ohne Probleme: bis das Notebook hochgefahren ist, geht der Router online.
1000 Menschen - 1000 Kilowattstunden - 1000 Klima-Knigge Liegt Ihnen der Klimaschutz am Herzen? Wollen Sie gleichzeitig Geld sparen? Dann machen Sie mit bei der Aktion von EcoTopTen! 1000 Menschen werden gesucht, die innerhalb von zwölf Monaten den Stromverbrauch in ihrem Haushalt auf 1.000 Kilowattstunden pro Person und Jahr senken wollen. Als Dank dafür und als wichtige Informationsquelle erhalten Sie von EcoTopTen eine Ausgabe des “Klima-Knigge” von EcoTopTen-Initiator Dr. Rainer Grießhammer vom Öko-Institut. Darin finden Sie viele gute Tipps, wie Sie Ihr Ziel erreichen können. Hier teilnehmen: https://secure.oeko.de/strom_sparen.php
Immer wieder kommt es vor, dass ich bei meinen Beratungen zum Strom sparen “verlorene” Energieverbraucher aufspüre. Da gibt es z.B. den Klingeltrafo für die alte Haustürklingel, die schon lange durch eine moderne Sprechanlage ersetzt wurde - aber der Klingeltrafo wurde nicht vom Netz getrennt - einfach vergessen. Jahrelang zieht er weiter Strom, die schlimmste Form von Stand-By Verbrauch. In einem Fall habe ich sogar zwei unterschiedliche, nicht mehr benötigte Klingeltrafos gefunden! Oder, ein anderes Beispiel: der vergessene Empfangsverstärker für die Hausantenne, unter dem Dach, mit Röhrenbetrieb! Ein besonders krasses Beispiel für Stromverschwendung (weil die Röhren geheizt werden müssen und deshalb mehr Strom verbrauchen als Transistorverstärker). Also: Stromnetz nach verborgenen Verbrauchern checken!
Sommerzeit = Stresszeit für die Kühlgeräte: Kühlschränke, Gefriertruhen und Klimaanlagen die sich immer mehr Stromverbraucher gönnen. Beim Neukauf auf den Energieverbrauch zu achten ist kein Hexenwerk: der jährliche Stromverbrauch wird in den Geschäften angegeben, meist in Form der Energieampel und bei Kühlgeräten ist A+ mittlerweile Standard, so habe ich mir letztes Jahr eine Kühlkombination gekauft: unten Gefrierteil - oben Kühlschrank mit einem Stromverbrauch von 212 kWh pro Jahr und das für schon unter 200 Eur. Da in meiner Küche kein Platz für eine Kombi ist, habe ich sie kurzerhand in den Keller gestellt. Wegen der kühleren Durchschnittstemperatur spare ich dann ca. 15% vom jährlichen Stromverbrauch, habe ich gemessen, und dann wird der Kühlschrank auch nicht so oft geöffnet, dafür lohnt sich doch der Mehraufwand in den Keller zu gehen, meint Ralph Bayer PS: Wenn der Kühlschrank ordentlich voll ist, benötigt er weniger Energie als wenn er so gut wie leer ist, denn beim Tür öffnen kann dann nicht so viel warme Luft eindringen und die gekühlten Sachen wirken wie ein Kältedepot!
Sommerzeit = Urlaubszeit = Energiesparzeit ???? Wer im Sommer verreist, braucht doch keinen Strom. Oder? Wenn Kühlschrank und Heizung im Normbetrieb, PC und Fernseher, WLAN-Router und Drucker, Zahnbürste und Dosenöffner usw. usf. im StandBy weiterlaufen, kann das für 3 Wochen bis zu 160 kWh, also knapp 40 Eur kosten! Deshalb: Vor dem Urlaub überprüfen ob Kühlgeräte abgetaut werden können und jeden unnötigen StandBy Verbraucher abschalten, meint Ralph Bayer
Das Wort “Energiewende” begegnet mir andauernd, in den Zeitungen, im Fernsehen, im Radio…. Es wird viel geredet, geschrieben und gestritten: warum bei uns aus der Atomkraft aussteigen, wenn selbst die USA, die Ukraine, und vielleicht auch Japan weitermachen, also, warum dann hier bei uns in Deutschland aus der Atomtechnik aussteigen, wo doch gerade hier bei uns noch nie etwas “Ernstes” passiert ist? Das sollten wir mal die Japaner fragen! Da waren vor dem Unglück von Fukushima nur ganz wenige überzeugte Atomkraft Skeptiker zu finden - ganz anders jetzt, wo die Unbeherrschbarkeit dieser Technik ganz offenbar wurde und - scheibchenweise - an die Öffentlichkeit kommt; zu ungeheuerlich das Szenario, so etwas hätte nie passieren dürfen, in diesem höchst industrialisiertem Land! Und doch ist es passiert. Und - es wird immer wieder passieren, auch anderswo! Der GAU (Größter Anzunehmender Unfall) sollte zu Beginn der Atomdebatte eigentlich nur theoretischer Natur sein, hat sich durch die vielen Ereignisse rein sprachlich schon soweit abgenutzt, dass jetzt immer öfter vom SUPER-GAU gesprochen wird, Panikmache hin oder her. Das ist doch einen Gedanken wert! Die einzige verantwortungsvolle Konsequenz kann deshalb nur heißen: Atomtechnik ABSCHALTEN! Atomtechnik zurückbauen und für mindestens 50.000 Jahre SICHER verschließen! Danke, Frau Merkel! Wer auch immer dieses Projekt angehen will, Finnland ist da meines Wissens schon weit gekommen, hat noch viel vor… Was mich jedoch viel mehr interessiert: UND DANN? Wie sollen die durchschnittlichen 1.800 kWh Strom pro Kopf und Jahr in Deutschland erzeugt werden? Mit (z.T. alten) Kohle-, Gas- und Ölkraftwerken??? Rückfall in den Beginn der Industrialisierung, als rauchende Schornsteine und Städte Fortschritt und Wohlstand verhießen? Nein, bitte nicht! Die Erneuerbaren können es! Wenn hier genau so viel investiert worden wäre wie in die Atomtechnik, dann hätten wir heute kein Problem: Energiewende Doch was mich am meisten erstaunt: Fast Keiner spricht von Energie sparen als ernstzunehmende Größe für die Chance Energiewende! Das will ich ändern, hier und jetzt: ich verrate Ihnen, wie ich auf einen Stromverbrauch von unter 700 kWh pro Jahr komme, für 1 - 2 Personen! Allerdings nicht auf einmal, sondern “scheibchenweise”: ich teile hier dann meinen aktuellen Zählerstand mit, verrate Ihnen Tricks und Kniffe wie am besten Strom gespart werden kann, ohne dass es im Alltag groß auffällt. Stromsparen sollte meiner Meinung nach nicht mit Mühe und kWh-Zählerei verbunden sein, sondern sollte Spaß machen und nicht mit andauerndem Aufwand verbunden sein! Also, seinen Sie gespannt, ich werde mich je nach zeitlicher Gelegenheit bemühen täglich, oder wenigstens alle 2-3 Tage hier einen neuen Tipp zu veröffentlichen - und ich bin gespannt auf Ihr Feedback, auf Ihre Diskussionen! Auf gute Einfälle, Ralph Bayer